Verleihung des "Ordens der Aufgehenden Sonne, goldene Strahlen mit Rosette", an Herrn Lüder Paysen, Präsident a.D. der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern e.V.

von links: Herr Paysen, Generalkonsul Kimura

von rechts: Generalkonsul Kimura, Herr Paysen, Frau Paysen

Die Feier anlässlich der Verleihung des „Ordens der Aufgehenden Sonne, goldene Strahlen mit Rosette“ an Herrn Lüder Paysen, den langjährigen Präsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern e.V., fand am 11. September 2018 in der Residenz des Japanischen Generalkonsuls in München statt.

Herr Paysen war ab Mitte der 70er Jahre bis einschließlich Ende der 80er Jahre über 10 Jahre lang beruflich in Japan tätig, zuerst als Manager für das Tokyoter Büro von Coopers & Lybrand, später als Präsident der BMW Japan Corp. Ende der 80er Jahre kam ihm darüber hinaus in seiner Funktion als Vizepräsident der deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem deutsch-japanischen Austausch im Wirtschaftsbereich zu. Sein Beitrag zu den deutsch-japanischen Beziehungen beschränkt sich aber nicht auf den wirtschaftlichen Bereich. 1999 wurde er Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern, seit 2003 war er als Vorstandsmitglied für die DJG tätig, 2005 übernahm er das Amt des Präsidenten der DJG in Bayern e.V. Gleichzeitig war er an zentraler Stelle über viele Jahre mit der Planung und Durchführung einer Vielzahl von japanbezogenen Veranstaltungen befasst, und er hat auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Förderung der freundschaftlichen Beziehungen und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschland und Japan zu leisten vermocht.

2011, das Jahr in dem das 150jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan feierlich begangen wurde, wurden auf seine Initiative über 40 Veranstaltungen mit Japanbezug von der DJG geplant und durchgeführt, u.a. fand eine vielbeachtete No-Aufführung des Komparu-No-Ensembles in München statt. 2011 war aber auch das Jahr der großen Erdbebenkatastrophe in Ostjapan. Die DJG in Bayern unter seiner Führung reagierte hier schnell und rief zu Spenden für Japan auf, insgesamt kamen über 190.000 Euro auf diese Weise zusammen. Aber auch ein Jugendaustausch mit der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Nara wurde etabliert, ein monatlicher Stammtisch bietet Deutschen und in München ansässigen Japanern die Möglichkeit sich regelmäßig auszutauschen, ferner hält Herr Paysen Vorträge im universitären Bereich und berichtet dort über seine persönlichen Japan-Erfahrungen im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich.

Auch nach seinem Rücktritt als Präsident der DJG in Bayern hat Herr Paysen sich als Vorstandsmitglied weiter aktiv in die Arbeit der DJG eingebracht und an vorderster Front für den deutsch-japanischen Austausch eingesetzt. Auf diese Weise hat sich Herr Paysen über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren äußerst engagiert für eine Verbesserung des Verständnisses für Japan im München und Bayern eingesetzt.