Ordensverleihung an Herrn Prof. Dr. techn. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger, langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der Firma TRUMPF

 
29.04.2016
 

Zum 29. April 2016 hat die japanische Regierung entschieden, Herrn Prof. Dr. techn. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger, dem langjährigen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Firma TRUMPF, in Anerkennung seines hervorragenden Beitrags zur Förderung des deutsch-japanischen Wirtschaftsaustauschs den Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen, zu verleihen.

 

Herr Prof. Leibinger war federführend bei der Gründung des German Industry Parks (GIP) in Yokohama, der mit dem Ziel errichtet wurde, den Zugang ausländischer Unternehmen zum japanischen Markt zu erleichtern. Beim German Industry Park handelt es sich um eine der wenigen Einrichtungen, die im Großraum Tokyo Verwaltung, Forschung & Entwicklung, Produktionsanlagen und Lagerhaltung unter einem Dach vereinen. Der German Industry Park hat dazu beigetragen, Japan attraktiv für Direktinvestitionen aus dem Ausland zu machen und durch die Ansiedlung ausländischer Unternehmen Arbeitsplätze im japanischen Inland zu schaffen.

 

Darüber hinaus hat Herr Prof. Leibinger in seiner Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung den japanischen Markteintritt der Firma Trumpf federführend verantwortet und damit eine wichtige Rolle dabei gespielt, die japanischen Maschinenbauindustrie voranzubringen. Die Firma Trumpf hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der japanischen Werkzeugmaschinenbautechnologie geleistet und damit gleichzeitig einen großen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich.

 

Weiterhin hat Prof. Leibinger seine unternehmerischen Erfahrungen in Japan dazu genutzt, Vorträge auf einer Vielzahl von Symposien und anderen Veranstaltungen vor Vertretern deutscher und japanischer Wirtschaftskreise zu halten und hat auf diese Weise eine wichtige Rolle bei der Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen beiden Ländern gespielt. Ferner hat er einen Teil seiner japanischen Antiquitäten, so etwa seine Netsuke-Sammlung, dem Linden-Museum in Stuttgart gestiftet und die seit 19. März diesen Jahres bis 29. Januar nächsten Jahres im Linden-Museum zu sehende Sonderausstellung „Inro – Gürtelschmuck aus Japan“ dadurch unterstützt, dass er die Kosten für die Erstellung eines Kataloges sämtlicher Inro, die sich im Besitz des Museums befinden, übernahm. Auf diese Weise hat er wiederholt auch einen großen Beitrag zur Förderung des Verständnisses japanischer Kultur und Kunst in Deutschland geleistet.
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